Angriffsflächenmanagement (Attack Surface Management; ASM) ist eine Cyber-Sicherheitspraxis, mit der Unternehmen potenzielle Angriffsvektoren in ihrer digitalen Infrastruktur identifizieren, überwachen und entschärfen. Da Unternehmen immer mehr Cloud-Dienste, mobile Anwendungen und mit dem Internet verbundene Geräte nutzen, vergrößert sich ihre Angriffsfläche – die Summe aller potenziellen Einfallstore für Cyber-Bedrohungen – rapide.
ASM ermöglicht es Unternehmen, einen umfassenden Einblick in ihre sich ständig verändernde Angriffsfläche zu erhalten und Sicherheitslücken proaktiv zu beheben, bevor sie von Angreifern ausgenutzt werden können. Aufgrund der zunehmenden Komplexität von Cyber-Bedrohungen, der Zunahme an digitalen Assets, der Ausbreitung von Daten in hybriden und Multi-Cloud-Umgebungen sowie des wachsenden regulatorischen Drucks, robuste Cyber-Sicherheitskontrollen zu implementieren, hat sich ASM zum De-facto-Ansatz für Cyber-Sicherheit entwickelt.
Eine wirksame ASM-Strategie dient zwar dem Schutz eines Netzwerks und der damit verbundenen Assets, nicht aber dem Schutz der Daten, die sich in diesem Netzwerk oder in den Assets befinden. Um Daten zu schützen, sollten die Sicherheitsverantwortlichen eine ergänzende DSPM-Lösung (Data Security Posture Management) in Betracht ziehen.
ASM basiert auf drei grundlegenden Prinzipien: einem Einblick in den Stand Ihres Sicherheitsniveaus, einem Überblick über potenzielle Angriffsvektoren und der effektiven Verwaltung von Angriffsflächen. Diese Grundpfeiler sind für jedes Unternehmen, das sich gegen die zunehmenden Cyber-Bedrohungen schützen möchte, von entscheidender Bedeutung.
Sicherheitsniveau: Das Rückgrat Ihrer Cyber-Sicherheitsstrategie
Der Begriff "Sicherheitsniveau" bezieht sich auf den allgemeinen Stand der Cyber-Sicherheits eines Unternehmens. Dazu gehören die Richtlinien, Technologien und Prozesse, die zum Schutz vor Cyber-Bedrohungen eingesetzt werden. Das Sicherheitsniveau vermittelt einen umfassenden Überblick über die Wirksamkeit der vorhandenen Sicherheitsmaßnahmen und zeigt auf, was verbessert werden muss. Ein solides Sicherheitsniveau bezieht sich nicht nur auf das Verhindern von Sicherheitsverletzungen, sondern auch auf die Minimierung der Auswirkungen, falls es zu einem Zwischenfall kommt.
Angriffsvektoren: Identifizieren von Einfallstoren
Angriffsvektoren sind die Methoden oder Wege, die Angreifer nutzen, um Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen. Sie reichen von Phishing und Malware bis hin zu komplexen Ransomware-Angriffen und der Ausnutzung ungepatchter Sicherheitslücken. Im Zusammenhang mit ASM spielt das Identifizieren potenzieller Angriffsvektoren eine entscheidende Rolle, um zu verstehen, wie sich ein Angreifer unbefugten Zugang verschaffen könnte. Dieses Wissen ermöglicht es Unternehmen, proaktiv ihre Abwehr zu stärken, Risiken zu mindern und ihr Sicherheitsniveau an neue Bedrohungen anzupassen.
Angriffsflächen: Das wachsende Schlachtfeld
Die Angriffsfläche eines Unternehmens ist die Summe der verschiedenen Stellen, an denen Unbefugte versuchen können, sich Zugriff zu verschaffen. Dazu gehören unter anderem Software-Sicherheitslücken, Fehlkonfigurationen, ungeschützte Datenbanken und ungesicherte Netzwerkgeräte. Die digitale Transformation und die Nutzung von Cloud-, Mobil- und IoT-Technologien haben die herkömmlichen Angriffsflächen erheblich vergrößert und ihre Verwaltung komplexer gemacht. Ein wirksamer ASM-Ansatz erfordert eine umfassende Bestandsaufnahme aller externen und internen Assets, die kontinuierliche Überwachung auf neue Sicherheitslücken und die umgehende Behebung festgestellter Schwachstellen.
Integration der Grundpfeiler für eine umfassende Abwehrstrategie
Die Integration dieser drei Grundpfeiler – Sicherheitsniveau, Angriffsvektoren und Angriffsflächen – bildet das Fundament für eine robuste ASM-Strategie. Dazu gehört der Einsatz moderner Sicherheitslösungen wie automatisierte Sicherheitslücken-Scanner und Threat-Intelligence-Plattformen, die in Echtzeit Einblicke in potenzielle Bedrohungen bieten.
Das Angriffsflächenmanagement stellt eine neue Art und Weise dar, wie Unternehmen die Cyber-Sicherheit angehen – weg von herkömmlichen Abwehrmaßnahmen hin zu einem proaktiven und umfassenden Ansatz, der der Komplexität moderner digitaler Umgebungen gerecht wird.
Herkömmliche Cyber-Sicherheitsstrategien konzentrieren sich oft auf die Verteidigung des Perimeters, also auf den Schutz der Netzwerkgrenzen durch Firewalls, Intrusion Detection Systems (IDS) und Antiviren-Software. Regelmäßige Schwachstellenscans und Patch-Management verstärken zwar den Schutz, aber der Schwerpunkt liegt auf bekannten Bedrohungen und Sicherheitslücken.
Bei diesem Modell hat ein Angreifer nach dem Eindringen in das Netzwerk relativ ungehinderten Zugriff auf die internen Systeme. Dies macht Unternehmen anfällig für neue Bedrohungen. Darüber hinaus beruht diese Methode häufig auf einer strikten Trennung zwischen externen ("unsicheren") und internen ("vertrauenswürdigen") Systemen, doch diese Denkweise ist aufgrund der zunehmenden Insider-Bedrohungen und ausgefeilten Social-Engineering-Taktiken inzwischen überholt. Darüber hinaus ist der Netzwerkperimeter aufgrund von Cloud-Diensten, mobilen Geräten und dem Internet der Dinge (IoT) durchlässiger geworden und weniger klar definiert als früher.
Im Gegensatz dazu verfolgt ASM einen dynamischeren und ganzheitlicheren Cyber-Sicherheitsansatz: Es wird davon ausgegangen, dass der Perimeter bereits überwunden wurde oder jederzeit überwunden werden kann. Mit ASM werden alle Assets im gesamten digitalen Ökosystem eines Unternehmens – sowohl vor Ort als auch in der Cloud – erkannt, inventarisiert, klassifiziert, priorisiert und überwacht. Dazu gehören nicht nur bekannte Assets, sondern auch Elemente der Schatten-IT, vergessene digitale Assets und temporäre Systeme, die nur hin und wieder aktiviert werden.
ASM konzentriert sich auf die Reduzierung der Angriffsfläche, indem unnötige Risiken wie ungenutzte offene Ports, veraltete Anwendungen und Fehlkonfigurationen identifiziert und beseitigt werden. Echtzeit- und kontinuierliche Analysen sind wichtige Faktoren, die ständige Einblicke in die Sicherheitslage aller Assets ermöglichen. Dieser Ansatz trägt der Tatsache Rechnung, dass sich die Angriffsfläche eines Unternehmens ständig weiterentwickelt, was eine aufmerksame Überwachung und eine schnelle Reaktion auf neu entdeckte Schwachstellen erfordert.
Während herkömmliche Cyber-Sicherheitsmethoden auf Bedrohungen reagieren, sobald sie entdeckt wurden oder nachdem ein Sicherheitsverstoß stattgefunden hat, minimiert ASM proaktiv die Wahrscheinlichkeit, dass es überhaupt zu einem Verstoß kommt, und ermöglicht eine flexiblere Reaktion. Durch die Anpassung an die erweiterte und dynamische Natur moderner Netzwerke bietet das Angriffsflächenmanagement eine effektivere Verteidigung angesichts der heutigen Sicherheitsherausforderungen. Hier sehen Sie ASM und herkömmliche Sicherheitsmaßnahmen im Vergleich:
| ASM | Herkömmliche Sicherheitspraktiken |
| Kontinuierliche Erkennung und Überwachung von Assets | Point-in-Time-Scans zum Identifizieren von Sicherheitslücken |
| Umfassende Abdeckung aller digitalen Assets | Begrenzter Einblick in Cloud- und mobile Umgebungen |
| Automatisierte Risikopriorisierung und -behebung | Manuelles Schwachstellenmanagement |
| Bereitstellung von Threat Intelligence und Analysen in Echtzeit | Reaktive Reaktion auf Bedrohungen |
| Integration in vorhandene Sicherheitstools | Nicht aufeinander abgestimmte Sicherheitslösungen |
Das Angriffsflächenmanagement verändert die Art und Weise, wie Unternehmen die Cyber-Sicherheit angehen, und stärkt die Abwehr, um den Herausforderungen einer zunehmend komplexen digitalen Landschaft gerecht zu werden. Mit einem ASM-Ansatz gehen Unternehmen von passiven, perimeterbasierten Sicherheitsmodellen zu einer proaktiven Haltung über, wobei kontinuierlich alle potenziellen Angriffspunkte im gesamten digitalen Ökosystem identifiziert, bewertet und abgesichert werden.
Diese umfassende Strategie geht über die traditionellen Netzwerkgrenzen hinaus und umfasst auch Cloud-Dienste, mobile Geräte, IoT-Geräte und sogar Abhängigkeiten von Drittanbietern. So bietet sie eine ganzheitlichere Sicht auf potenzielle Schwachstellen. ASM ermöglicht es Unternehmen, nicht nur bekannte Bedrohungen zu erkennen und zu entschärfen, sondern auch neue Risiken vorherzusehen und sich darauf vorzubereiten. Dieser präventive Ansatz ist entscheidend, um einfallsreichen Cyber-Angreifern, die selbst die kleinste Schwachstelle für den unbefugten Zugriff ausnutzen, einen Schritt voraus zu bleiben.
Darüber hinaus gibt ASM den Unternehmen praxistaugliche Informationen an die Hand, die ihre Entscheidungsprozesse in Bezug auf Ressourcenzuweisung und Risikomanagement verbessern. Da ASM Schwachstellen in Bezug auf ihre potenzielle Auswirkung priorisiert, können Unternehmen ihre Cyber-Sicherheitsressourcen effizient dort einsetzen, wo sie am dringendsten benötigt werden, und so maximalen Schutz bei optimaler Ressourcennutzung gewährleisten.
Dadurch kann ASM den Ansatz eines Unternehmens in Bezug auf die Cyber-Sicherheit erheblich verbessern und einen umfassenden und dynamischen Überblick über das gesamte digitale Ökosystem bieten. ASM ermöglicht eine besser informierte, flexiblere und proaktivere Cyber-Sicherheitslage und verändert die Art und Weise, wie Unternehmen sich vor Cyber-Bedrohungen schützen und auf diese reagieren.
Die Entwicklung einer auf ASM basierenden Cyber-Sicherheitsstrategie umfasst mehrere wichtige Schritte, die eine umfassende Abdeckung und Anpassungsfähigkeit an neue Bedrohungen gewährleisten. Der Ansatz konzentriert sich darauf, die mit dem digitalen Ökosystem des Unternehmens verbundenen Risiken zu verstehen, zu reduzieren und in den Griff zu bekommen:
Bewerten der aktuellen Angriffsfläche: Beginnen Sie damit, alle bekannten digitalen Ressourcen, die mit Ihrem Unternehmen verbunden sind, zu identifizieren und zu kategorisieren. Dazu gehören interne und externe Assets in allen Umgebungen (Cloud, lokal und Drittanbieterdienste). Ermitteln Sie eine Ausgangsbasis für Ihren aktuellen Gefährdungsgrad, um das Ausmaß und den Umfang potenzieller Schwachstellen zu verstehen.
Definieren von ASM-Zielen: Formulieren Sie klar und deutlich, was Sie mit Ihrer ASM-Strategie erreichen wollen. Zu den Zielen könnten die Minimierung der Angriffsfläche, ein besserer Überblick über die digitalen Ressourcen oder die Beschleunigung der Incident-Response-Maßnahmen gehören. Stellen Sie sicher, dass diese Ziele mit Ihrem übergreifenden Cyber-Sicherheitsframework und Ihren Geschäftsstrategien übereinstimmen.
Wahl einer ASM-Lösung: Wählen Sie geeignete Tools und Technologien, mit denen Sie Ihre Angriffsfläche identifizieren, analysieren und verwalten können. Eine effektive Lösung sollte Funktionen für die kontinuierliche Überwachung, die automatische Erkennung von Assets und das Schwachstellenmanagement bieten, die entsprechend Ihren geschäftlichen Anforderungen skaliert werden können.
Einführen von ASM-Prozessen und -Workflows: Entwickeln Sie standardisierte Prozesse dafür, wie Schwachstellen identifiziert, bewertet, nach Prioritäten geordnet und beseitigt werden. Definieren Sie Rollen und Zuständigkeiten innerhalb Ihres Teams, um sicherzustellen, dass Klarheit darüber besteht, wer was tut. Implementieren Sie Workflows, die die Zusammenarbeit und ein rasches Handeln bei erkannten Risiken fördern.
Kontinuierliche Optimierung und Anpassung: Die digitale Landschaft und die Bedrohungslage ändern sich ständig. Überprüfen und aktualisieren Sie Ihre ASM-Strategie regelmäßig, um neue Assets, Technologien und Threat Intelligence zu berücksichtigen. Fördern Sie eine Kultur der kontinuierlichen Verbesserung und des Lernens, um Ihre Strategien auf der Grundlage der aus den laufenden ASM-Aktivitäten gewonnenen Erkenntnisse anzupassen.
Mit diesen Schritten können Unternehmen eine robuste, auf ASM basierende Cyber-Sicherheitsstrategie entwickeln, die nicht nur aktuelle Schwachstellen beseitigt, sondern auch flexibel genug ist, um sich an die dynamische Bedrohungslandschaft anzupassen.
Wenn ein Unternehmen die ersten strategischen Schritte unternommen hat, umfasst die Umsetzung einer effektiven ASM-Strategie drei wichtige Schritte:
Überwachung in Echtzeit: Jede effektive ASM-Implementierung muss eine Technologie beinhalten, die die Echtzeiterkennung und die Überwachung der Bedrohungslandschaft ermöglicht. Entscheiden Sie sich für eine ASM-Lösung, die eine automatische Bestandserfassung und kontinuierliche Überwachung bietet, um ein aktuelles Inventar aller digitalen Assets zu führen – einschließlich Cloud-Ressourcen, Webanwendungen, mobilen Apps und IoT-Geräten.
Integration in vorhandene Sicherheitstools: ASM-Lösungen sollten sich nahtlos in das bestehende Sicherheits-Ökosystem eines Unternehmens integrieren lassen, unter anderem in SIEM-, SOAR- und Schwachstellenmanagement-Tools. Die effektive Integration in die bestehende Infrastruktur ermöglicht einen zentralen Überblick über alle relevanten Sicherheitsaspekte und hilft bei der raschen Reaktion auf Vorfälle.
Gewährleistung von Compliance und Risikomanagement: ASM unterstützt Unternehmen bei der Einhaltung branchenspezifischer Vorschriften und Sicherheitsframeworks, indem ein umfassender Einblick in die Angriffsfläche ermöglicht, potenzielle Compliance-Verstöße identifiziert und eine proaktive Risikominderung unterstützt werden. Vorschriften und Richtlinien für das Risikomanagement müssen also bei der Implementierung der ASM-Lösung berücksichtigt werden.
Da digitale Assets und Daten über mehrere Cloud-Plattformen, lokale Rechenzentren und Edge-Standorte verteilt sind, wird es immer schwieriger, eine konsistente Sicherheitsstrategie aufrechtzuerhalten. ASM ist besonders wichtig für Unternehmen, die in einer solchen Umgebung tätig sind, da herkömmliche Sicherheitsmaßnahmen oft nicht ausreichen, um umfassende Transparenz und Kontrolle zu gewährleisten.
Durch die Implementierung von ASM als Schlüsseltechnologie in einer Multi-Cloud-Sicherheitsarchitektur können Unternehmen einen einheitlichen Überblick über die gesamte Angriffsfläche gewinnen, unabhängig davon, wo sich ihre Assets befinden. ASM-Lösungen können die Sicherheitslage von Cloud-Ressourcen, Webanwendungen, mobilen Apps und IoT-Geräten kontinuierlich überwachen und bewerten, was eine proaktive Risikominderung ermöglicht und die Einhaltung von Vorschriften in hybriden IT-Umgebungen gewährleistet.
Für große Unternehmen mit solch komplexen IT-Architekturen ist die Implementierung eines robusten ASM-Frameworks unerlässlich, um ein starkes Sicherheitsniveau aufrechtzuerhalten. Zu den entscheidenden Strategien für die Integration von ASM in die IT-Architektur eines Unternehmens gehören:
Einrichten einer zentralisierten ASM-Plattform: Implementieren Sie eine zentralisierte ASM-Plattform, die Daten aus verschiedenen Quellen, einschließlich Cloud-Anbietern, lokalen Systemen und Integrationen von Drittanbietern, zusammenführen kann und so einen einheitlichen Überblick über die Angriffsfläche des Unternehmens bietet.
Automatisieren der Erkennung und Überwachung von Assets: Nutzen Sie Funktionen für die automatisierte Bestandserfassung und die kontinuierliche Überwachung, um ein aktuelles Inventar aller digitalen Assets zu führen und so das Risiko von unerkannten Schwachstellen und toten Winkeln zu verringern.
Priorisieren der Risikominderung: Implementieren Sie risikobasierte Priorisierungsmechanismen, um sich bei den Abhilfemaßnahmen auf die kritischsten Schwachstellen und Assets zu konzentrieren und eine effiziente Zuteilung von Sicherheitsressourcen zu gewährleisten.
Integration in das vorhandene Sicherheitsökosystem: Integrieren Sie das ASM-Framework nahtlos in vorhandene Sicherheitstools wie SIEM-, SOAR- und Schwachstellenmanagement-Lösungen, um eine zentrale Übersicht und eine optimierte Reaktion auf Vorfälle zu ermöglichen.
Einrichten robuster Governance- und Compliance-Prozesse: Implementieren Sie starke Governance- und Compliance-Prozesse, um die Einhaltung von Branchenvorschriften und Sicherheitsframeworks zu gewährleisten, und nutzen Sie die durch das ASM-Framework gebotene Transparenz.
Kontinuierliches Optimieren und Anpassen: Überprüfen und optimieren Sie das ASM-Framework regelmäßig in Bezug auf neue Bedrohungen, Änderungen bei den gesetzlichen Anforderungen und Veränderungen in der Unternehmens-IT, um sicherzustellen, dass die Sicherheitslage stabil und effektiv bleibt.
Angesichts der Tatsache, dass sich die Bedrohungslandschaft kontinuierlich weiterentwickelt und Unternehmen Initiativen zur digitalen Transformation ergreifen, hat sich ASM zu einer entscheidenden Komponente moderner Cyber-Sicherheitsstrategien entwickelt. ASM ermöglicht umfassende Einblicke in die wachsende Angriffsfläche eines Unternehmens, fördert die proaktive Risikominderung, verbessert die Einhaltung von Vorschriften und stärkt die allgemeine Sicherheitslage.
Die Rolle von ASM wird aller Voraussicht nach noch wichtiger werden, wenn Multi-Cloud- und hybride IT-Umgebungen an Komplexität zunehmen. Die Implementierung einer effektiven DSPM-Lösung (Data Security Posture Management) kann ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Einrichtung einer effektiven ASM-Plattform spielen.